27. Juli 2026 | Rebekah Hodges
English-Camp 2026
Eine Woche voller Glauben, Freundschaft, Englisch und Abenteuer – das war das English Camp 2026!
Evangelium
Das Thema in diesem Jahr lautete „(un)scripted“. Wie betet man eigentlich? Gemeinsam sind wir tief in das Vaterunser eingestiegen und haben entdeckt, wie wir Gott in unseren ganz alltäglichen, „unscripted“ Gebeten näherkommen können.
Und Gott hat unsere Gebete gehört! Viele Camper sind einen Schritt in ihrem Glauben weitergegangen, einige haben sogar eine erste Entscheidung für Jesus getroffen. Besonders bei unserem letzten Lobpreisabend war spürbar, wie sehr Gott die Camper und Mitarbeiter berührt und beeindruckt hat.
Englisch
Mehr als die Hälfte unserer Mitarbeiter kam aus den USA, Irland und Kanada. Sie verbrachten viel Zeit mit den Campern und sorgten dafür, dass Englisch nicht nur im Unterricht, sondern den ganzen Tag über Teil des Camp-Alltags war.
Jeden Tag gab es eine Stunde mit Aktivitäten, die nach Sprachniveau aufgeteilt waren. Neu in diesem Jahr waren außerdem unsere „English Labs“ – eine zusätzliche Stunde, in der die Camper ganz gezielt bestimmte Englischkenntnisse üben konnten. Besonders beliebt war das „Speaking Lab“.
Spaß
Auch der Spaß kam natürlich nicht zu kurz! Dieses Jahr gab es zwei große Geländespiele und ein Nachtspiel – inklusive unseres neuen Dino-Mitarbeiters! 🦖 Wie jedes Jahr standen außerdem verschiedene American Sports auf dem Programm. In der täglichen Freizeit waren vor allem Volleyball und Basketball sehr beliebt.
Tiefgang
Als Team hatten wir vor dem Englischcamp gebetet: dass die Jugendlichen, die kommen, spüren, dass sie geliebt und gesehen sind. Dass Gott ihnen nah ist. Dass sie Dinge loslassen können, die sie zu lange alleine getragen haben. Was wir dann erlebten, hat uns selbst überrascht.
Da war ein Mädchen, das ankam und zunächst über alles klagte – über das Wasser, die Hütte, die Programme. Am zweiten Tag setzte es sich mit seiner Kleingruppenleiterin zusammen. Im Gespräch konnte es Dinge loslassen, die es seit jungen Jahren alleine getragen hatte. Sie weinten gemeinsam und beteten miteinander. Und etwas veränderte sich. Am letzten Abend sprach eine andere Mitarbeiterin das Mädchen an und sagte: „Du bist anders. Da ist etwas passiert.“ Das Mädchen schaute sie überrascht an und fragte: „Ist das ein Witz? Hat dir jemand etwas erzählt?“ Nein. Niemand hatte ihr etwas erzählt. Dann sagte es: „Ich bin nicht mehr allein. Ich fühle mich geliebt und gesehen.“
.







Seite teilen: