25. August 2025 | Wilfried Schulte

Die Menschen müssen von Jesus hören!

Am 20. August 2025 wäre mein Vater, Anton Schulte, 100 Jahre alt geworden und natürlich erinnern wir uns in diesen Tagen ganz besonders an ihn. An ihn als Person, als Christ und Missionar. Und auch wenn er jetzt seit 15 Jahren nicht mehr unter uns ist – die Spuren, die er im Leben so vieler hinterlassen hat, die Zeichen seines Glaubens und die Auswirkungen seines Dienstes sind bis heute deutlich sichtbar.

Die Menschen müssen von Jesus hören! 

Liebe Freunde von Neues Leben,
am 20. August 2025 wäre mein Vater, Anton Schulte, 100 Jahre alt geworden und natürlich erinnern wir uns in diesen Tagen ganz besonders an ihn. An ihn als Person, als Christ und Missionar. Und auch wenn er jetzt seit 15 Jahren nicht mehr unter uns ist – die Spuren, die er im Leben so vieler hinterlassen hat, die Zeichen seines Glaubens und die Auswirkungen seines Dienstes sind bis heute deutlich sichtbar. Es ist erstaunlich – und ich freue mich darüber – immer wieder werde ich auf ihn und seinen Einsatz im Reich Gottes angesprochen: „Ihr Vater hat in unserer Gemeinde gepredigt.“ Oder: „Durch eine Sendung mit Anton Schulte habe ich damals zum Glauben gefunden.“ Solche Rückmeldungen bewegen mich tief, denn sie zeigen: Was im Glauben begonnen wurde, kommt nicht leer zurück!

Koste es, was es wolle 
Mein Vater hatte eine klare Haltung: Die Menschen müssen von Jesus hören – koste es, was es wolle. Dabei war er gar kein Mensch großer Worte, sondern eher einer des beherzten Handelns. Wenn es um die Verkündigung des Evangeliums ging, wurde nicht lange diskutiert. Dann hieß es: „Ja, mach das!“ Und so hat er es gemacht: Zeltmission, Radiopredigten, Evangelisationen auf öffentlichen Plätzen, die ersten Fernsehformate, Missionsreisen, Kontakte zu jungen Gemeinden. Die Gründung von Neues Leben war dabei nie das Ziel, sondern immer ein Werkzeug, um die beste Botschaft der Welt zu den Menschen zu bringen.   

Tiefgreifende Liebe
Angetrieben hat ihn seine tiefgreifende Liebe zu Jesus Christus – und die brennende Sehnsucht, dass Menschen zum Glauben finden. Dabei stand er theologisch klar, war aber nie rechthaberisch: „Wir sind nicht Richter unserer Brüder und Schwestern.“ Es ging ihm nie um religiöse Systeme, sondern um lebendige Beziehungen zu Jesus. Diese Haltung prägt die Arbeit von Neues Leben bis heute. Olaf Becker und meine Söhne Steffen und René folgen bei der Leitung des Werkes mit insgesamt 70 Mitarbeitenden demselben Kern: Das Evangelium soll leidenschaftlich, klar und menschenfreundlich verkündigt werden. Der Grundsatz meines Vaters bleibt dabei hochaktuell: „Wer den Inhalt bewahren will, muss die Form ändern.“ 

Jede Menge Möglichkeiten
Heute senden wir unsere Programme über Bibel TV, YouTube und andere digitale Plattformen. Wir entwickeln Online-Kurse für Gemeinden, unser Theologisches Seminar hat über die Jahre Tausende Verkündiger des Wortes Gottes ausgebildet – und es geht weiter: Aktuell studieren fast 100 Frauen und Männer bei uns! Und in diesen Tagen, im Sommer 2025, läuft unser großes Freizeitenprogramm mit hunderten Kindern, Jugendlichen und Familien. Jede Menge Menschen hören von Jesus! Viele davon zum ersten Mal. Und manche wohl auch zum letzten Mal. 

Bitte – weil es wirklich wichtig ist – helft uns, das Evangelium zu verbreiten! Helft uns, neue Fernsehsendungen zu produzieren, neue Verkündiger auszubilden, neue Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln – für Deutschland und weit darüber hinaus. Eure Spende fördert eine Bewegung, die sich seit mehr als 75 Jahren dem Evangelium verpflichtet weiß. Und wir werden damit nicht aufhören! Danke, wenn ihr auch nicht aufhört, an unserer Seite zu stehen. 

Ich bin dankbar für das, was war, und ich bin zuversichtlich für das, was kommt. 

Mit herzlichen Grüßen 
Euer

Wilfried Schulte
Direktor i. R. Neues Leben e.V.

Erfahrt mehr darüber, wie auch heute noch Antons Vision bei Neues Leben weitergetragen wird.
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