05. August 2025 | Kerstin Erbe

„Alles steht Kopf“ – und das im allerbesten Sinne!

Unter dem Motto „Alles steht Kopf“ tauchten 95 Kinder und ein engagiertes Team aus 29 Mitarbeitenden (27 davon ehrenamtlich!) in eine Woche voller Highlights, Tiefgang und herrlich verrückter Aktionen ein.

Frühstück mal anders? Ja bitte!

Schon morgens war klar: Hier läuft nichts wie sonst! Statt Brötchen und Kakao gab’s Würstchen am Lagerfeuer und Rohkost auf die Hand. Und abends? Frühstück – aber nur mit Zahnstochern! Willkommen im Camp, wo Regeln neu geschrieben und Lacher garantiert sind.

Jeder Tag ein Gefühl – mit Mose und Gott mittendrin

In den täglichen Andachten wurde ein Gefühl unter die Lupe genommen – Wut, Trauer, Freude, Angst, Ekel – und mit der Geschichte von Mose verknüpft. Dabei wurde deutlich: Gefühle gehören dazu – aber sie müssen uns nicht beherrschen.
Gott hat sie uns gegeben. Und er zeigt uns, wie wir mit ihnen leben können.

Der schickste Abend des Sommers – mit Stilbruch

Einer der Höhepunkte: Der „schicke Abend“ mit Dresscode-Deluxe – nur dass jeder ein Teil tragen musste, das gar nicht dazu passte. Sakko mit Badehose? Klar. Abendkleid mit Gummistiefeln? Selbstverständlich.

Gänsehaut und großer Gott

Emotionaler Höhepunkt war der Campsong: „Mein Gott ist größer“. Wenn 95 Kinder lautstark und voller Überzeugung singen, dass Gott größer ist als Angst, Hass, Lügen und alles andere, bleibt kein Herz unberührt. Viele Mitarbeitende hatten Tränen in den Augen – und Gänsehaut im Nacken.

Spiele, Spaß und Verkleidung

Natürlich durfte auch das Toben nicht fehlen: Unzählige Spiele, ein kunterbunter Tagesausflug mit Mitarbeitersuchspiel, bei dem das Verkleidungsniveau Oscar-verdächtig war – und eine Gemeinschaft, wie sie schöner kaum sein kann, rundeten unser Camp ab.

Wenn Camptage Leben verändern

Dass dieses Camp mehr war als „nur Freizeit“, zeigte sich am letzten Tag:
Ein Jugendlicher, der seinen kleinen Bruder abholen wollte, war bei der Abschlussveranstaltung so berührt, dass er sich spontan entschloss, nächstes Jahr als Mitarbeiter mitzukommen.
Und ein älterer Teilnehmer, der aktuell im Konfi-Unterricht ist, will jetzt selbst eine Konfi-Stunde in seiner Kirche gestalten, um anderen von seinem Erlebnis mit Jesus zu erzählen. Er meinte: „Viele machen die Konfirmation nur wegen des Geldes. Ich habe hier erlebt, dass man mit Jesus wirklich persönlich unterwegs sein kann.“

Fazit: Alles stand Kopf – und am Ende stand ein ganz neues Herz

Die Woche war bunt, laut, tief, lustig, geistlich und verrückt – kurz: eine richtig coole Freizeit mit echtem Tiefgang.
Dankeschön an alle Mitarbeitenden für ihr unglaubliches Engagement – und an Gott, der mitten unter den Kids gewirkt hat. So geht Sommer. So geht Glaube. So geht Leben.

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