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Jesus? Orientierung!

Lebensbericht

Welche Bedeutung ein lebendiger Glaube an Jesus im Alltag hat, erleben Menschen so unterschiedlich, wie sie selbst es sind. Karin Staebe erzählt, was ihr seit früher Jugend wichtig ist.

Mit 14 Jahren entdeckte ich Jesus als meinen Orientierungspunkt. Ich bin sehr froh, dass ich ihn so früh kennenlernte, denn in dieser Zeit begann ich ja, Eigenverantwortung zu übernehmen, mich in meinem Leben zu orientieren, zurecht zu finden. Wir haben so unendlich viele Möglichkeiten unser Leben zu gestalten. Das ist wirklich toll und spannend, aber manchmal kann das auch ganz schön anstrengend und verwirrend sein! Da geht es dann ja nicht immer um profane Dinge, was ich essen will oder welche Klamotten ich trage, sondern um Entscheidungen, die möglicherweise meine nächsten Jahre, mein ganzes Leben bestimmen werden: Berufswahl, Partnerwahl, Freunde, welche Prioritäten setze ich generell in meinem Alltag.

In diesem Zusammenhang ist mir in letzter Zeit noch bewusster geworden, wie wichtig es ist, meine Beziehung zu Jesus zu leben, damit er bei mir im Alltag wirklich vorkommt und ich etwas von ihm höre, wahrnehme. Eine Beziehung zu jemandem lebt ja davon, dass sie gepflegt wird, dass ich Zeit mit dem Gegenüber verbringe. Im Blick auf Gott bedeutet das, mir Zeit zu nehmen zum Beten, Bibellesen oder einem Spaziergang mit Jesus in der Natur ....

Dabei wird mir dann vieles wieder klarer, finde ich neu Orientierung, kann besser Prioritäten setzten, Kräfte und Mut für meinen Alltag finden. Manchmal bleibt auch eine gewisse Unsicherheit, ob das, wozu ich mich entscheide, richtig ist, aber dann gehe ich mit Jesus in diese Situation und sage: „o.k., Jesus, ich weiß nicht, ob das so richtig ist, aber ich tue es in dem Bewusstsein, dass du dabei bist!“

Wenn ich mit dieser Einstellung Dinge tue oder lasse, ist es für mich eine großartige Hilfe und entspannt mich total!!!
Ein besonderes Erlebnis war, als ich Jesus um Orientierung bat, ob mein Mann und ich eine Flugreise buchen sollten oder nicht. Dazu muss man wissen, dass ich eine 93-jährige Mutter habe und es für mich eine gewisse Anspannung bedeutet, frühzeitig eine Reise zu buchen, da ich nicht weiß, wie ihr Gesundheitszustand zum Reisetermin ist. Ich betete zu Gott, dass er mir etwas zeigt. In den drei Nächten vor dem letzten Anmeldetermin träumte ich von meiner Mutter ... sie war putzmunter!

Das Erlebnis hat mich echt umgehauen, weil Gott so klar antwortete. So konnten wir uns noch rechtzeitig anmelden, haben die Reise genossen und meiner Mutter ging es auch gut!

Magazin Sommer 2017

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