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Kein Grund zur Beunruhigung

Report

Unsere Nachrichten prägen bisweilen falsche Eindrücke von Situationen – der Grund dafür mag vielfältig sein, aber das Ergebnis lässt sich leider nicht leugnen. Deshalb wollten wir von einem Einheimischen wissen, wie er die Lage in Südafrika beurteilt und ob er meint, man solle zum Beispiel von Reisen lieber absehen. Nein, soll man nicht, meint Ben Nimmo, und erklärt auch warum.

Es ist erstaunlich, wie oft in der Bibel von materiellen Gütern die Rede ist. Über 2.000 Verse sprechen vom Umgang mit Geld und Besitz! Jesus hat das Thema sogar häufiger aufgegriffen als irgendein anderes. Warum hat er so oft vom Geld gesprochen? Die Gesellschaft, in der er lebte, war ja doch bei weitem noch nicht so kompliziert wie unsere. Es waren wohl vor allem diese drei Gründen, die ihn bewegten, das Thema so hoch anzusetzen:

 

Geld und Gott

Unser Umgang mit Geld beeinflusst unser Verhältnis zu Gott. In Lukas 16,11 lesen wir: „Geht ihr also mit Geld unehrlich um, wer wird euch dann die Reichtümer des Himmels anvertrauen wollen?“ Jesus stellt also einen Zusammenhang her zwischen der Art, wie wir mit unserem Geld umgehen, und der Qualität unserer Beziehung zu Gott. Wenn wir unser Geld nach biblischen Prinzipien verwalten, dann wird unsere Beziehung zu Jesus Christus gestärkt. Wenn wir im Umgang mit unserem Besitz dagegen unzuverlässig sind, dann leidet auch unser Verhältnis zu Gott darunter.

 

Herz und Hand

Unser Herz ist gespalten zwischen Gott und unserem Besitz. Die Bibel spricht wohl deshalb so viel vom Geld, weil es im Kampf um die Herrschaft über unser Herz und unser Leben Gottes größter Rivale ist. Jesus fordert uns auf, uns zu entscheiden. „Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben“ (Matthäus 6,24).

 

Zweck und Ziel

Geld spielt in unserem Leben eine große Rolle. Gott weiß auch, wie groß die Rolle des Geldes in unserem Leben ist. Wie viel Zeit verbringen wir in einer ganz normalen Woche damit, unseren Lebensunterhalt zu verdienen, finanzielle Entscheidungen zu treffen, zu überlegen, wo wir sparen, wo wir investieren, wofür wir unser Geld ausgeben und wem wir etwas schenken, leihen oder spenden sollen? Es sind ungezählte Stunden, die wir dem Geld und seiner Verwaltung widmen.

 

Wer in der Bibel in Bezug zum Umgang mit Geld und Besitz genauer forscht, wird feststellen, wie praktisch Gottes Wort in diesem Bereich ist und dass die Verantwortlichkeiten für den Umgang mit Geld ganz klar aufgeteilt sind. Grob formuliert: Gott hat bestimmte Aufgaben und wir auch! Gott hat die Verantwortung für bestimmte Dinge für sich behalten, anderes hat er uns übertragen. Daraus ergeben sich beispielhaft konkrete Fragestellungen: Wieviel ist genug? „Gott will, dass wir alle im Überfluss leben und volle Genüge haben sollen.“ Aber wie kann ich Überfluss erkennen, wenn ich nie darüber nachgedacht habe, wieviel genug ist?  Welche Stellung habe ich in Bezug zu meinem Geld und Besitz? Bin ich als Verwalter in Verantwortung vor Gott in vergleichsweise ähnlicher Position wie ein Hausverwalter für den Immobilienbesitzer? Oder verhalte ich mich als Eigentümer und bin der Gesellschaft, einer Gruppe, einer Ideologie oder nur mir selbst verantwortlich? Treffe ich Vorsorge in Form von Versicherungen und Sparplänen aus Angst vor einer unsicheren Zukunft und Gefahren oder aus Nächstenliebe? Denn so viel ist klar: Wer seinen Nächsten so liebt wie sich selbst, der wird das auch im Umgang mit seinen finanziellen Mitteln zum Ausdruck bringen. Egal, wie viel einer hat, egal, ob die Mittel auch noch so überschaubar sind: die Liebe findet ihren Weg.

„Gott hat die Verantwortung für bestimmte Dinge für sich behalten, anderes hat er uns übertragen.“

 

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