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Ich bin glücklich wenn ich will

Leitartikel

Wenn das mal so einfach wäre – glücklich zu sein, wenn man will. Aber vielleicht ist es genau das: einfach.

„Ach, ist das herrlich!“ Es war an einem kühlen, feuchten Mittwoch, so gegen 17 Uhr. Ich hatte mein Büro schon verlassen und musste noch einiges in der Stadt erledigen. Und erreichte gerade den Parkplatz unseres Mosbacher Baumarktes. Hin und wieder packt es mich einfach und ich hab´ dann auch gar keine große Lust zu widerstehen. Auf diesem Parkplatz steht nämlich Dimis Schnellimbiss, und dort gibt es die beste Currywurst weit und breit. Extra scharf. Die Pommes mit Mayo. Mir läuft schon beim Schreiben wieder das Wasser im Mund zusammen. Und wie ich da so stehe im Kreis einiger Handwerker, die Dimis Wurst wohl auch zu schätzen wissen, fällt mir ein Typ auf, rechts von mir. Erst höre ich nur Fetzen seiner Unterhaltung mit dem Wurstbrater, dann schaue ich ihn mir etwas genauer an. Mitte, Ende Dreißig, schätze ich, schlank bis schlaksig, lange Haare, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob das Zottelige so gewollt ist oder ob der Kopf einfach nur mal wieder gewaschen werden will. Zum Teil hat dieser Typ tiefe Furchen im Gesicht. Die Augen sind klar und freundlich, er lächelt, trotz des tristen Wetters, das uns allen unter die Jacken kriecht. Er schwingt sich auf seinen Hocker am hohen Bistrotisch, hält seine Hände um den noch warmen Kaffeetopf und seufzt: „Ach, ist das herrlich!“ Ich schaue kurz auf, schaue ihn an, sortiere meine Gedanken und stimme ihm innerlich schmunzelnd zu. Ja, das ist herrlich.

Zwei Tage später. Ich stehe in meinem Fitnessstudio nach absolviertem Training an der Bar, trinke meinen Eiweißshake und unterhalte mich angeregt mit Kerstin. Sie gehört zum Team des Studios und hat kürzlich zum ersten Mal unser Magazin gele sen. Jetzt gerade reden wir über das Thema dieser aktuellen Ausgabe und ob es wirklich einfach ist, glücklich zu sein. Da kommt Tim hinzu, der trainiert auch hier. Er hat seine Runden absolviert, geduscht, holt sich seinen Shake und will heim. Er sieht erschöpft aus, denke ich, und ich meine, das liegt nicht nur an den Kilos, die er bewegt hat. Und ich frage ihn: „Tim, was macht dich eigentlich glücklich?“ Er schaut kurz auf, wohl etwas verwundert über diese sehr persönliche Frage, die Mütze tief in die Stirn gezogen, sein Blick traurig und verzagt. Und dann sagt er abgrundtief ehrlich: „Ich bin glücklich, wenn ich hier bin. Aber ich habe auch so viele Sorgen.“ Und schon macht er das Fenster zu seiner Seele, das er gerade einen kleinen Spalt geöffnet hatte, wieder zu, nimmt seinen Shake, verabschiedet sich und geht.

Während ich anschließend in der Sauna liege, gehen mir Tims Worte durch den Kopf und ich höre auch, was er alles nicht gesagt hat. Ich denke auch an den „ach- ist-das-herrlich-Typen“. Zwei Männer im Alltag, Arbeiter, soweit ich das erkennen und beurteilen kann, vom Leben nicht immer zimperlich angefasst, durchaus realistisch und manchmal auch frustriert. Aber beide haben es in sich, ganz tief drinnen, das Gen zum Glücklichsein. Der eine, so schien es mir, konnte es leichter aktivieren und sich entspannt hinsetzen, die Fragen und Nöte des Alltags bei einer Tasse Kaffee und im Gespräch mit Kumpels ausblenden. Der andere schien härter arbeiten zu müssen und zog sich unter Umständen nur deshalb Abend für Abend in das körperlich erschöpfende Training zurück, um wenigstens dann nicht an das zu denken, was ihm Sorgen macht. Flieht er? Schon möglich. Weicht er aus? Vielleicht. Aber unter Umständen tut er auch nur das für ihn im Moment einzig Richtige. Den Platz aufsuchen, an dem er sich glücklich fühlt. Wie gut, dass er ihn kennt.

Es kommt tatsächlich nur auf mich an

Was macht mich eigentlich glücklich? Ich schaue mittlerweile auf einige Dekaden zurück und habe manches erlebt. Von dem, was viele eine glückliche Kindheit nennen, bin ich doch ein gutes Stück entfernt. Ich habe meinen Frieden damit gemacht, habe zu verstehen gelernt, wie manche Dinge zusammen hingen und -hängen, habe mich gefragt, in welche Richtung ich meinen Lebensweg gehen will. Und diese Richtung heißt: Gegenwart und Zukunft, nicht Vergangenheit. Ich war durch aus erfolgreich in dem, was ich in meinem Leben vor der Bibel schule gelernt hatte, liebte meine Arbeit und war angesehen. Aber glücklich? Wenn ich so nachdenke, kommt mir immer wieder die Zeit in den Sinn, in der ich mehrere Monate in Guinea-Bissau lebte, einem der ärmsten Länder der Welt, flächenmäßig etwa so groß wie Baden-Württemberg, an der westafrikanischen Küste gelegen. Wir hatten kaum soliden Strom, es sei denn, wir nutzen den Dieselgenerator. Was wir maximal zwei Stunden am Tag taten. Wir hatten kaum fließendes Wasser, und wenn doch, dann waren schon auch mal Kaulquappen oder andere Tierchen drin, die sich in der großen blauen Metalltonne in der Ecke tummelten. Dagegen hatten wir reichlich Sandflöhe unter den Fußnägeln, Moskitos und Malaria, Temperaturen weit über 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 80 Prozent. Meine Matratze war aus dünnem Schaumstoff, zum Duschen benutzen wir einen Plastikbecher, mit dem wir uns das Wasser über den Körper gossen, auf der Einkaufsliste standen lokales Gemüse und Fisch vom Markt. Internet gab es noch nicht, die Post kam einmal die Woche mit dem Flugzeug aus Lissabon. Und wenn wir Glück hatten, konnten wir sie schon drei Tage später abholen, ohne Schmiergeld bezahlen zu müssen. Das Land litt unter immenser Inflation, wir hatten unglaublich viel Geld, nur war es leider nichts mehr wert. Und wenn der Präsident der Militärdiktatur mit seinem Konvoi durch die Straßen fuhr, war es besser für uns, den Blick abzuwenden und uns umzudrehen, bis er vorbei war. Jedes andere Verhalten wäre brandgefährlich gewesen.

„Ich habe meinen Frieden damit gemacht, habe zu verstehen gelernt, wie manche Dinge zusammenhingen und -hängen, habe mich gefragt, in welche Richtung ich meinen Lebensweg gehen will. Und diese Richtung heißt: Gegenwart und Zukunft, nicht Vergangenheit.“

Warum nur habe ich mich zu jener Zeit an jenem Ort und unter solchen Umständen so glücklich gefühlt, dass es mir noch heute als Erstes einfällt? Vielleicht, weil ich jung und abenteuerlustig war oder weil ich die Menschen so mochte, mit denen ich zusammenlebte. Vielleicht, weil ich die afrikanische Hitze liebte, die Weite, oder weil ich nicht den Eindruck hatte, dass es mir an irgendetwas fehlte. Vielleicht, weil ich mich an dem Platz wusste, den Gott mir in jenem Moment zugewiesen hatte, oder weil ich nicht unter der Last von zu tragender Verantwortung litt. Am Ende wird es eine Mischung aus all diesen Faktoren gewesen sein.

Die Macke in der Stoßstange

Und heute? Heute hat sich vieles verändert. Ich habe Familie und trage Verantwortung. Privat und beruflich. Natürlich macht es mich glücklich, wenn unsere Kinder auf einem guten Weg sind, gesund, selbständig, im Kreis solider Freunde und gern auch in einer Gemeinde zu Hause. Dieses Gefühl des Glücks hält dann immer so lange, bis es bricht. Gestern Abend zum Beispiel. Unser jüngster Sohn hatte gerade sein erstes eigenes Auto gekauft und machte nach der Zulassung die erste Fahrt. Dieses Leuchten und Strahlen in seinen Augen! Dieser positive Stolz, die Dankbarkeit, diese unbändige Freude! Das alles übertrug sich auf mich, als wäre es meins. Ich war so glücklich mit ihm! Bis er keine Stunde später beim Einparken bei scheußlichstem Wetter und Dunkelheit einen etwa 20 cm hohen Markierungspfosten übersah und sich eine fette Macke in die hintere Stoßstange rammte. Schon als ich auf dem Display meines Telefons seine Nummer sah, verkrampfte sich mein Herz. Seine Stimme war gebrochen, alles Glück und alle Freunde daraus gewichen, mit den Tränen kämpfend erzählte er mir, was passiert war. Und mir tat es körperlich weh, ihn so zu erleben. Das eben noch geteilte Glück wurde schlagartig zu geteiltem Leid. Auch ich war den Tränen nahe. Aber doch nicht, weil das neue Auto eine Macke hatte, sondern weil mein Sohn so traurig war. Was mich dennoch glücklich macht? Dass wir gemeinsam das Auto gekauft haben – und die Betonung liegt hier auf gemeinsam. Dass wir uns gemeinsam gefreut haben, gestrahlt, gelacht. Dass er in diesem Moment persönlicher Verzweiflung zu allererst daran gedacht hat, mich anzurufen, Zuflucht bei mir zu suchen. Und schließlich auch, dass ich ihn dabei begleiten darf, diese Episode zu durchleben und zu bewältigen.

Es macht mich glücklich, wenn meine Frau glücklich ist. Wenn sie lacht, strahlt und sich freut. Manchmal kann ich etwas dazu beisteuern, manchmal steh ich dem im Weg. Ich bin glücklich im Kreis der meisten meiner Nachbarn – was haben wir da für eine wundervolle Gemeinschaft. Aber all dieses Glück ist brüchig und vergänglich. Macht mich das unruhig? Nein, im Gegenteil! Es lehrt mich, die Augenblicke des Glücks in vollen Zügen zu genießen, sie bewusst zu erleben, in mich aufzusaugen, sie auszukosten und verschwenderisch damit umzugehen. Ich denke gerade an einen meiner theologischen Lehrer und eine ganz wesentliche Lektion, die er uns erteilt hat. Das Ganze war im Kontext einer pietistischen Gemeinschaft, in der der Gedanke an Opfer und Hingabe großgeschrieben wurde und wo es als gut und richtig galt, das, was man hat, mit denen zu teilen, die nichts haben. Und daran ist ja auch nichts falsch oder verwerflich. Und dann sagte er dies: „Wenn ihr unterwegs seid, nur noch zehn Mark in der Tasche habt und euch fragt, was der nächste Tag bringen wird, dann geht, kauft euch ein Schnitzel und esst euch ordentlich satt“. Wie wesentlich dieser Gedanke einmal für mich werden sollte, war mir damals längst nicht klar. Diese kleine unaufdringliche Ermahnung, auch an sich selbst zu denken, spielt aber eine maßgebliche Rolle. Der, der sich dafür einsetzt, andere glücklich zu machen, darf sich in seiner Hingabe nicht verlieren. Er darf nicht nur an die anderen denken, er darf sich selbst nicht aufgeben. Er darf nicht einfach so tun, als spielten seine Bedürfnisse keine Rolle. Liebe deinen Nächsten so, wie du dich selbst liebst! Wer sich selbst nicht liebt und meint, sein Dienst an den Menschen würde das wettmachen, irrt. Und wer meint, dem Egoismus frönen zu müssen und außer sich selbst niemanden liebt, irrt ebenso.

Es ist kaum zu ertragen

Neben den Menschen, die das Glück in ihrem Leben immer wieder finden, sind aber auch die, bei denen das ganz ausgeschlossen scheint. Die, bei denen wir den Eindruck haben, als würde jemand von außen hereintreten und alles Glück mit einem Handstreich zerstören wollen. Und können. Da ist das Gefühl von Glück ist so zerbrechlich wie kostbares Porzellan. Haben Sie von Franz Jägerstätter gehört? Dem Mann, der selig mit seiner Frau und den drei kleinen Töchtern im oberösterreichischen St. Radegund lebte, als der zweite Weltkrieg Grauen verbreitete? Alles schien perfekt zu sein, bis er sich weigerte, den Treueeid auf Adolf Hitler zu schwören. Weil er ihn für böse hielt, weil er in dessen Handeln Hass erkannte und weil er es als überzeugter Katholik nicht mit seinem Gewissen und Glauben vereinbaren konnte, sich diesem Tyrannen auszuliefern. Seine Familie wurde rüde aus der Dorfgemeinschaft ausgestoßen, er selbst in Berlin als Kriegsverbrecher hingerichtet. Oder denken wir an all die Menschen, die in Konzentrationslagern Opfer des Nationalsozialismus geworden sind. Wir, unser Land, die ganze Welt gedenkt der unglaublich unmenschlichen Gräueltaten eines teuflischen Regimes unter deutscher Flagge, 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz. Esther Bejarano ist eine von denen, die diese Hölle überlebt haben und sagt: „Ihr tragt keine Schuld für das, was passiert ist, aber ihr macht euch schuldig, wenn es euch nicht interessiert!“ Das Leben von Millionen Menschen wurde zerstört, vernichtet, ausgelöscht! Die allermeisten konnten dagegen nichts tun, es brach über sie herein. Schwarze Stiefel zertraten ihre kleinen glimmenden Dochte des Glücks. „Wir sind an einem Punkt angekommen, wo man sagen kann: wenn es so weitergeht, sind wir bald wieder da, wo wir 1933 waren“, fährt Frau Bejarano fort und meint dann: „Es ist kaum zu ertragen, dass diese Partei Leute in ihren Reihen hat, die das Gedenken an die Toten, an die Opfer der Nazis, des Holocaust als Schande abtun. Es ist kaum zu ertragen, dass diese AfD und ihr Vorsitzender das deutsche Militär für seine Taten in den beiden Weltkriegen verehren lassen will. Es ist kaum zu ertragen, dass diese Partei nun auch noch in Berlin mitregieren will. Bitte verhindert das!“

Ob solch klarer Worte schwappen die Emotionen hoch. Die einen sind zutiefst betroffen und beschämt, die anderen schreien noch lauter „Ausländer raus“ oder welche Parole auch immer, der sie sich verschrieben haben. Aber sie zu leugnen, hat die Realität noch nie verändert! Wahr bleibt, was wahr ist, ungeachtet meiner eigenen Ansicht dazu. Damit muss ich weder Leistungen und Errungenschaften noch Grausamkeit und Verbrechen bewerten. Doch ich muss sie zur Kenntnis nehmen als Gegenstand des Geschehens, von Menschen initiiert, von Menschen ausgeführt, an Menschen vollstreckt. Glücklich ist, wessen Seele hier nicht kapituliert. Glücklich, wer sich dem stellt, wovor er nicht fliehen kann, um das letzte bisschen Achtung vor sich selbst nicht auch noch zu verlieren. Wir dürfen nie vergessen, was war und wer die Täter waren. Deutsche, von Hass und Menschenverachtung angestachelt. Und wir dürfen nie zulassen, dass sich so etwas wiederholt! Warum, um alles in der Welt, warum erkennen wir das nicht und erlauben politische Situationen, in denen Rechtspopulismus sich erhebt und stärkt durch die Abgabe unserer Stimme in demokratischen Wahlen? Denn das ist der schockierende Unterschied zu 1933:

Hitler hat die Macht mehr oder weniger an sich gerissen, die Nachfolger seiner abscheulichen Ideologie heute aber wurden und werden demokratisch vom Volk gewählt und bekommen die Macht praktisch auf dem Silbertablett serviert. Gerade so, als wollten wir, dass sich wiederhole, was sich nicht wiederholen darf. Moralisch ist das eine Bankrotterklärung und politisch eine Katastrophe! Da reicht es auch nicht aus, „nur“ Protestwähler zu sein. Denn mit der Abgabe unserer Stimme legen wir nicht fest, wofür wir nicht sind, sondern drücken aus, was wir wollen. Und wer die AfD wählt, aus welchem Grund auch immer, will wohl das Unheil oder nimmt es billigend in Kauf. Beides ist Ausdruck unglaublicher Verantwortungslosigkeit, die nicht nur das persönliche Glück von Menschen trübt, sondern auch das einer ganzen Nation. Im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau – wo mehr als eine Million Menschen ermordet wurden – hörte Bundeskanzlerin Merkel kürzlich einem zu, der überlebt hat: Bogdan Bartnikowski, 87 Jahre alt, beschreibt, wie er mit zwölf Jahren nach Auschwitz gebracht wurde und panisch versuchte, bei seiner Mutter zu bleiben. „Wir haben die anderen Häftlinge gefragt, wann wir freigelassen würden. Die Alten haben nur gelacht und gesagt: 'Seht ihr diese Schornsteine? Durch diese Schornsteine kommt man frei, es gibt keinen anderen Weg.' Wir haben das nicht geglaubt. Dieser Ort war der Vorraum zur Hölle.“

Das unaufhaltbare Glück

Das Glück von Millionen Menschen ist hämisch grinsend zerstört worden und manche von uns haben es immer noch nicht geschafft, dieses abgrundtiefe Stück Geschichte in ihrer Seele zulassen. Ich frage mich, ob die Leugner des Holocaust am Ende schlicht nicht damit klarkommen, was die Verantwortlichen damals taten. Und mit dem, was sie nicht taten. Ich komme im Lichte all dessen nicht umhin mich zu fragen, wie der Mensch glücklich werden kann. Ich denke, wenn er sich selbst kennt, annimmt und bereit ist, sich weiter zu entwickeln. Wenn er träumen kann und wenn er loslassen kann. Wenn er Hoffnung hat, die auf Gott gegründet ist, und es erträgt, dass dieser Gott nicht sein persönlicher Bedürfnis-Befriediger ist und nach einem größeren Plan handelt, als dass der Mensch ihn kennen würde. Wenn er liebt, dient und gibt ohne sich dabei zu vernichten. Wenn er Verantwortung sieht, erkennt und bereit ist, sie zu tragen. Wenn der Mensch Mensch ist. Wenn Gott Gott ist. Wenn wir gemeinsam wir sind. So sitze ich über all das nachdenkend auf unserem Balkon, die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne wärmen mir das Gesicht, im Garten kündigt sich an, was unaufhaltsam ist: die ersten Blumen setzen Farbtupfer und Akzente, bald schon werden Büsche und Bäume folgen. Ihre Botschaft ist klar: Auf den Winter folgt der Frühling; auf das was schlief, folgt neues, frisches Leben. So gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass auch das Glück sich immer wieder einstellt. Für den Typen am Schnellimbiss, den Kumpel im Fitnessstudio, für mich und alle, die zu mir gehören. Selbst für die Franz Jägerstätters des Heute will ich glauben, dass es irgendwo schlummert, das unaufhaltbare Glück.

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